Ingwer zeichnet zwei Dinge aus: Er hat einen unverwechselbaren Geschmack und verfügt über viele Inhaltsstoffe, die sich förderlich auf Gesundheit und Wohlbefinden auswirken. Ingwertee ist der simpelste Weg, wie wir uns gleichzeitig erfrischen, unseren täglichen Bedarf an Flüssigkeit decken und diese gesunden Stoffe unserem Körper zuführen können. Hier erfährst du, was Ingwertee so besonders macht, wie man ihn zubereitet und wie er wirkt.

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Ingwertee-Rezept
Ein vorzügliches Getränk zur Unterstützung bei Erkältungserscheinungen, grippalen Infekten, Magenproblemen sowie Übelkeit und Unwohlsein bietet das klassische Ingwertee-Rezept. Hier erfährst du, welche Zutaten du benötigst, wo du sie herbekommst und was du beachten musst.

Was ist Ingwertee und was macht ihn besonders? 

Ingwertee ist ein Aufguss, bei dem heißes Wasser mit Extrakten der Pflanze Ingwer aromatisiert wird – genauer gesagt wird dafür die Ingwer-Wurzel oder –Knolle verwendet.

Der aromatische Duft und scharf-würzige Geschmack des Ingwertees ist unverwechselbar. Auch wenn er von den meisten Menschen als angenehm empfunden wird, stößt er bei anderen, vor allem jüngeren Kindern, eher auf Ablehnung. Doch gibt es eine Vielzahl von Rezepten, die den Ingwertee auch Kindern und empfindlicheren Geschmäckern zugänglicher macht. Die wesentlich für den Geschmack verantwortlichen Bestandteile sind dabei ätherische Öle, Harzsäuren sowie Gingerol – eine scharf aromatische Substanz.

Seit wann wird Ingwertee getrunken?

Ingwer stammt wohl aus dem pazifischen Raum. Er ist in Asien schon seit über 3000 Jahren als wertvolles Gewürz, aber vor allem auch als Heilmittel gegen zahlreiche Beschwerden bekannt. So sagt die Überlieferung das Konfuzius, der chinesische Philosoph und Religionstifter, jede seiner Speisen mit Ingwer würzte. Neben der äußeren Anwendung bei Wunden oder Ekzemen ist auch die Zubereitung als Ingwertee durch die Jahrhunderte vor allen in asiatischen Quellen dokumentiert. Auch in Indien spielt die Knolle als Gewürz, Tee und Heilmittel eine tragende Rolle. Nach Deutschland gelangte Ingwer über Handelswege wohl im 9. Jahrhundert. Besonders in England, durch die Einwanderer aus den Kolonien in Indien und Süd-Ost-Asien, wurde der Ingwer-Geschmack sehr beliebt – so etablierte sich neben Ingwertee auch das kalte Erfrischungsgetränk Ginger Ale.

Ingwertee-Zubereitung: Alle Tipps und Kniffe
Ingwertee ist ein echter Alleskönner: Tee mit leckerem Ingwer ist sowohl ein erwärmendes Getränk im Winter, als auch ein erfrischendes im Sommer. Zudem enthält die Wurzel zahlreiche Stoffe, die bei Beschwerden wie Erkältung oder Übelkeit hilfreich sind. Hier gibt es viele Tipps, was du beim Kaufen und Verarbeiten der Knolle sowie bei der Ingwertee-Zubereitung beachten musst.

Die Ingwertee-Zubereitung

Bei der Ingwertee-Zubereitung ist das klassische Ingwertee-Rezept am bekanntesten: ein simpler Aufguss mit purem Wasser, der vor allem bei Erkältungen zum Einsatz kommt. Doch darüber hinaus gibt es eine Reihe von Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Kräutern und Früchten. So kann der scharfe Geschmack beispielsweise mit Honig, Zimt oder Orangenscheiben abgerundet werden. Auf diesem Weg erweitert sich nicht nur das kulinarische Spektrum, durch die zusätzlichen Inhaltsstoffe ergeben sich auch weitere positive Auswirkungen auf unser Wohlbefinden.

Die Ingwertee-Wirkung

Die Ingwerwurzel kann ohne falsche Bescheidenheit von sich behaupten, eine kleine Pharmaziefabrik zu sein. Es enthält neben zahlreichenVitaminen und Mineralien wie Kalium, Kalzium und Eisen auch breites Spektrum an wirksamen Inhaltsstoffen wie z.B. die Scharfstoffe Gingeroleund Shoagole, ätherisches Öl und Diarylheptanoide. Ingwertee ist bei Seefahrern traditionell hoch angesehen, da es bei Übelkeit und Erbrechenz.B. bei Seekrankheit, aber auch bei anderen Reisekrankheiten und nach Operationen helfen kann. Auch die medizinische Forschung kann mittlerweile die positive Wirkung von Ingwertee auf den Magen- und Darmtrakt bestätigen.

Bei diesen 7 Beschwerden zeigt Ingwer Wirkung
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